Ein erster Schritt zum Marktzentrum
In der gemeinsamen Sitzung des Bezirksausschusses Velbert Mitte, des Umwelt- und Planungsausschusses und des Wirtschaftsförderungsausschusses am 16. Dezember 2009 wurden mit der Aufstellung des Bebauungsplanes "Marktzentrum" die Weichen für die Entwicklung des Areals in der Velberter Innenstadt gestellt. Nun kann die europaweite Ausschreibung durch die Verwaltung erfolgen.
"Mit der Fläche des heutigen Marktzentrums und der Fläche neben dem Forum steht das Potenzial für eine Neuentwicklung von Einzelhandel, Kultur- und Bildungseinrichtungen mit Anbindungen an Fußgängerzone und Parkhaus Oststraße einerseits sowie Europaplatz und Kolpingstraße andererseits zur Verfügung", erläutert Manfred Bolz.
Für die CDU-Fraktion als auch für den Einzelhandelsverband Velbert und die IHK besteht sowohl für den eigentlichen Standort rund um das Forum Niederberg als auch für die Entwicklung der Velberter Innenstadt dringender Handlungsbedarf. Zum einen wird mit einer Entwicklung der Fläche eine dauerhaft schädlicher Missstand durch den Leerstand des vorhandenen Marktzentrums beseitigt, zum anderen werden die heute vorherrschenden, nicht zuletzt durch die Schließung des Hertie-Hauses verursachten, Defizite in der Angebotsstruktur ausgeglichen.
Der CDU-Fraktionsvorsitzende Manfred Bolz macht noch einmal deutlich, dass mit der Verabschiedung des Bebauungsplanentwurfes lediglich der Diskussionsprozess für die Entwicklung der Fläche eröffnet ist: "Wir haben in der Sitzung weder über die Größe der zukünftigen Verkaufsfläche noch über die Höhe der zu tätigen Investitionskosten entschieden. Ebenso wenig haben wir den Abriss der Herminghaus-Villa beschlossen", betont Manfred Bolz. "Wir haben lediglich einen Rahmen vorgegeben, den die potentiellen Investoren nun "mit Leben füllen können". Welche Idee letztendlich den Zuschlag erhalten wird, ist Zukunftsmusik. In jedem Fall wollen wir einer Planung, die den Erhalt der Herminghaus-Villa ermöglicht, bevorzugen", so der CDU-Politiker. |