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28.04.2010, 15:00 Uhr | Übersicht | Drucken
Buslinie 177: Marc Ratajczak und Regina van Dinther schalten Landesverkehrsminister Lutz Lienenkämper ein
- Pressemitteilung -


Zu einem konstruktiven Arbeitsgespräch vor Ort zur Zukunft der Buslinie 177 kamen in der vergangenen Woche der Landtagsabgeordnete für Velbert, Marc Ratajczak, die Landtagsabgeordnete für Hattingen, Regina van Dinther, der Hattinger CDU-Stadt- und Fraktionsvorsitzende, Gerhard Nörenberg, Stefan Bahr  (CDU Hattingen-Niederbonsfeld) und der Velberter CDU-Stadtverbandsvorsitzende Bernd Tondorf zusammen.

"Da es sich bei der Linie um eine grenzüberschreitende Linie handelt und damit die Städte Essen, Hattingen und Velbert betroffen sind, kann eine zukunftsfähige Lösung nur gemeinschaftlich gefunden werden", so Regina van Dinther und Marc Ratajczak.

Um möglichst bald eine bürgerfreundliche Lösung zu finden, haben die CDU-Politiker daher den Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW, Lutz Lienenkämper, um die Einberufung eines runden Tisches unter der Moderation des Ministeriums gebeten. Neben den betroffenen Verkehrsunternehmen sollen die Bezirkregierungen Düsseldorf und Arnsberg, der Kreis Mettmann, die Stadt Essen, der Ennepe-Ruhr-Kreis sowie die zuständigen Verkehrsgesellschaften eingeladen werden.

Zum Hintergrund: Die Essener Verkehrs AG, als Betreiber der Linie, beantragte nach Abstimmung mit der Stadt Essen bei der Bezirksregierung Düsseldorf die Entbindung von der Betriebspflicht auf dem Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen "Eisenhammer/ Deile" auf Essener Stadtgebiet und "Nierenhof-Busbahnhof" aus wirtschaftlichen Gründen.

"Für die rund 4.300 Bürgerinnen und Bürger, die sich mit ihrer Unterschrift gegen eine Linieneinstellung wehren, steht viel auf dem Spiel: die Erreichbarkeit der Sportstätten an der Kohlenstraße und "Am Eisenhammer", die Anbindung von Kirchen und Friedhöfen beider Konfessionen, von Schulen in Velbert-Langenberg, Essen-Überruhr und weiteren Stadteilen von Essen und die Mobilität der Berufs- und Einkaufspendler", so die Abgeordneten verständnisvoll.

Im Ergebnis hoffen die Initiatoren des runden Tischen auf den Idealfall: die  Erhaltung der Buslinie 177 von Essen bis Nach Velbert-Nierenhof in der jetzigen Linienführung und Taktung. "Voraussetzung dafür ist allerdings, dass wir eine gerechte Kostenbeteiligung aller angeschlossenen Städte erreichen", führen van Dinther und Ratajczak aus. "Für Velbert liegen die politischen Beschlüsse vor, dass auch weiterhin die bisherigen Zuschüsse fließen sollen".

Alternativ halten die CDU-Abgeordneten auch andere Lösungsansätze, wie beispielsweise eine Taktausdünnung oder eine Vernetzung der Linien 177 und 331 im Bereich der Kohlenstraße mit einem neu zu schaffenden Knotenpunkt an der Stadtgrenze Hattingen/Essen für denkbar.

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